Bernhard Milner

Unser Dojo hat einen Sensei, Bernhard Milner, 9. Dan. Shotokan Karate.
Sein Bestreben ist es die traditionellen Kampfkünste weiterzugeben und zu verbessern.

Bernhard Milner wurde am 6. Januar 1949 geboren und betreibt seit 1965 aktiv Karate. Seine Lehrer waren Georg Warburg, Hirokazu Kanazawa und Hideo Ochi.

Seit 1968 ist er als Lehrer tätig. Seine größten Erfolge als aktiver Wettkämpfer waren:
Mehrfacher Deutscher Meister im Kata -und Kumite Shiai, sowohl im Einzel und auch mit der Mannschaft.
1970 wurde er als erster Deutscher Karateka Deutscher Meister im Kata -und Kumite Shiai. 1973 sowie 1976 war er Vize-Europameister im Kata -Shiai und 1973 konnte er bei der WM in Tokia im Kata-Shiai den 3. Platz erringen.

Als er 1965 mit Karate anfing wollte er wie die meisten Jugendlichen schnell erfolgreich werden und eine Meisterschaft gewinnen. Erst nach seiner aktiven Laufbahn beschäftigte er sich intensiver mit der Trainer- und Lehrtätigkeit. Zahlreiche seiner Schüler profitierten von seinem Wissen und belegten bei der DM, EM und WM erste Plätze. Diesen Leistungsbereich fördert er heute noch und zwar sehr Erfolgreich mit seinem Sohn Tim. Aber dieses ist nur ein Zweig seiner Arbeit als Karateka.

Er war der Erste im DKV, der den Gesundheitsaspekt im Karate beleuchtet hat, was zum Teil mit seiner Ausbildung zum Heilpraktiker zu tun hatte. Shiatsu (jap. Fingerdruckmassage), positive Vitalpunktstimulation und wie man mit Kihon und Kata einen gesunden Lebensstil erreichen kann, waren Aspekte in seinen Erkenntnissen.
Deshalb sind seine Ziele u.a. heute im Training, als auch auf Lehrgängen in ganz Deutschland neben einem traditionellen, interessanten Shotokan Karate Training, moderne Unterrichtsmethoden zu entwickeln um dem Karateka den Spaß am Training zu erhalten.
Durch sein Wirken im Training möchte er erreichen, dass alle wissbegierig bleiben, offen sind für das Neue ohne die alten Werte zu vergessen und durch Karate eine bessere Lebensqualität lange aufrecht erhalten zu können.


Nach seiner aktiven Zeit war er Bundes - und Europakampfrichter, Kampfrichterreferent im KDNW und heute Prüfer- und Stilrichtungsreferent Shotokan im KDNW.


1999 rief er mit Prof. Hötzinger die Ausbildung zum Gesundheitstrainer - Karate im DKV ins Leben, die heute fester Bestandteil im DKV ist. Sein Wunsch ist es die Stilrichtung Shotokan zu fördern und zu beleben und weiterhin gute Karatesportler auszubilden und zu fördern.
Sein Tipp für alle Karatekas:

"Versucht so lange ihr könnt (möglichst ein Leben lang) das Interesse am Karate-Do nicht zu verlieren." Es bietet in jeder Altersstufe und für jeden Leistungsstand eine ideale körperliche, seelische und geistige Bereicherung."

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg."

Wie es in der Tradition schon seit tausenden von Jahren gemacht wurde, kann man sich auch in unserem Dojo für diesen Weg entscheiden.

Es gibt zwei Arten von Schülern, die inneren Schüler und die äusseren Schüler. Der innere Schüler sucht die Nähe des Senseis und möchte den Weg der inneren Erkenntnis und der Hintergründe gehen. Er bringt sich im Dojo mit ein und wird vom Sensei in die Geheimnisse der Kampfkunst eingeweiht. Die Privatsphäre steht ihm offen und er hat Einblicke in sein Alltagsleben.

Der äussere Schüler möchte nur die Techniken erlernen und nicht den Weg gehen. Er kommt nur zum Training. Wie die Geschichte aber zeigte: Wer keine Wurzeln hatte, konnte die Übertragungslinie nicht weiterführen.