Budokan Bochum e.V.
Akademie für Kampfkunst und Gesundheit
Shotokan Karate in Bochum & Hattingen (NEU!)
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Erfolgreiche Titelverteidigung bei den Bundesliga-Playoffs in Hannover
Im Rahmen der „Die Finals“ in Hannover wurden am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften in insgesamt 26 Sportarten ausgetragen. Tausende Zuschauer konnten die Wettkämpfe kostenlos vor Ort verfolgen, während ARD und ZDF live aus Hannover berichteten und somit ein Millionenpublikum erreicht wurde. Für den Karatesport bot diese Bühne eine hervorragende Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Im Rahmen der Finals fanden auch die Playoffs der Karate-Bundesliga statt, in denen die Deutschen Mannschaftsmeister im Kumite Team der Damen und Herren ermittelt wurden.
Aus Sicht des Budokan Bochum gab es dabei besonderen Grund zur Freude. Douaa Rabhi, die im Budokan Bochum trainiert, gewann gemeinsam mit dem Damenteam des Bayerischen Karatebundes (BKB) den Deutschen Meistertitel. Ebenfalls Teil des Erfolgs war Budokan-Trainer Tim Milner, der als leitender Landestrainer des Bayerischen Karatebundes das Team betreute.
Der Bayerische Karatebund hatte sich nach einer starken Hin- und Rückrunde als Tabellenerster souverän für die Playoffs qualifiziert. Als Titelverteidiger reiste das Team zwar selbstbewusst nach Hannover, dennoch lautete das gemeinsame Motto: „Niemanden unterschätzen, aber auch niemanden überschätzen.“ Mit dieser Einstellung wurde das Team seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht.
Im Halbfinale traf Bayern auf Banzai Berlin. Da bei den Damen jeweils drei Athletinnen antreten und eine Begegnung nach zwei Siegen entschieden ist, reichten zwei souveräne Auftaktsiege, die beide vorzeitig entschieden wurden, um ins Finale einzuziehen.
Dort wartete das Team des RKV (Rheinland-Pfalz). Auch hier ließ das BKB-Team keinen Zweifel an seiner Klasse aufkommen. Der erste Kampf wurde vorzeitig gewonnen, der zweite mit 8:3 Punkten entschieden. Damit war die Titelverteidigung perfekt. Besonders beeindruckend: Alle fünf Athletinnen des Bayerischen Teams gehören dem Nationalkader an und bestätigten eindrucksvoll ihre außergewöhnliche Qualität.
Auch Douaa Rabhi überzeugte mit starken Leistungen. Ihren ersten Kampf gewann sie vorzeitig mit 9:1 Punkten, den zweiten gegen eine Nationalkaderkollegin souverän mit 8:3 Punkten und leistete damit einen entscheidenden Beitrag zum Titelgewinn.
Tim Milner zeigte sich nach dem Erfolg sichtlich stolz: „In meiner Doppelrolle als leitender Landestrainer des Bayerischen Karatebundes und Vereinstrainer von Douaa Rabhi freue ich mich besonders über diesen Titel. Das Ergebnis bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Neben dem sportlichen Erfolg bleibt vor allem die große Bühne der Finals in Erinnerung. Die bundesweite TV-Präsenz und das große Zuschauerinteresse waren eine hervorragende Werbung für den Karatesport in Deutschland.
Für Douaa Rabhi und das gesamte Team geht es nun zunächst in die wohlverdiente Sommerpause, bevor der Fokus auf die zweite Jahreshälfte und die kommenden nationalen und internationalen Herausforderungen gerichtet wird.


Zwei Athleten vom Budokan Bochum vertreten Deutschland bei der WM
Großer Erfolg für den Budokan Bochum: Gleich zwei Athleten haben sich für die Karate-Weltmeisterschaft der Altersklassen U16, U18 und U21 qualifiziert, die im Oktober in Polen ausgetragen wird.
Miley Schindler sicherte sich ihren Startplatz bereits über die Qualifikationsrangliste und wird Deutschland in der Klasse U18 +66 kg vertreten.
Den zweiten Startplatz für den Budokan Bochum erkämpfte sich Maximilian Martin. Da ihm für die direkte Qualifikation nur wenige Punkte fehlten, musste er ins Auskämpfen und musste sich hier gegen seinen Konkurrenten aus Meißen beweisen. Im Modus „Best of Three“ setzte sich Martin mit zwei Siegen souverän durch und löste damit sein WM-Ticket. Er wird in der Klasse U16 -63 kg an den Start gehen.
Damit hat der Budokan Bochum gleich zwei aussichtsreiche Medaillenkandidaten für die Weltmeisterschaft in Polen am Start. Bis zum Saisonhöhepunkt im Oktober wird nun mit Hochdruck an der optimalen Vorbereitung gearbeitet.
Für Budokan-Trainer Tim Milner gibt es noch weiteren Grund zur Freude. In seiner Funktion als leitender Landestrainer des Bayerischen Karate-Bundes konnten sich ebenfalls zwei Athleten für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Bereits im Vorfeld hatte sich Dominik Canci (Junioren -55 kg) das WM-Ticket gesichert. Im Auskämpfen folgte nun Daniel Eckerdt (Jugend -52 kg), der sich ebenfalls erfolgreich durchsetzen konnte.
Die Nominierungen im Bereich U21 stehen noch aus. Gerade dort verfügt Bayern über ein starkes Team und hofft auf weitere Startplätze für die Weltmeisterschaft in Polen.

Bronze bei der größten Karate Youth League der Welt für Mykhailo Shumovych – Starke Leistungen in Poreč
Mit der Karate Youth League in Poreč (Kroatien) fand eines der wichtigsten Nachwuchsturniere des Jahres statt. Die Veranstaltungsreihe gilt als die größte ihrer Art weltweit und zieht regelmäßig die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten aus zahlreichen Nationen an. Entsprechend hoch ist der Stellenwert einer Medaille bei diesem internationalen Top-Event.
Tim Milner war in Poreč gleich in dreifacher Funktion im Einsatz. Neben seiner Tätigkeit als Vereinstrainer des Budokan Bochum betreute er die Athletinnen und Athleten als leitender Landestrainer des Bayerischen Karatebundes sowie als Bundestrainerassistent des Deutschen Karate Verbandes (DKV).
Für das sportliche Highlight aus bayerischer und bochumer Sicht sorgte Mykhailo Shumovych. In der Klasse der Junioren bis 76 Kilogramm erkämpfte sich der Ukrainer, der derzeit noch auf seinen deutschen Pass wartet, einen hervorragenden dritten Platz. Auf dem Weg zur Bronzemedaille absolvierte er insgesamt sechs Kämpfe und konnte fünf davon für sich entscheiden. Bereits in der ersten Runde setzte er mit einem souveränen Sieg gegen den Finalisten des Vorjahres ein Ausrufezeichen. Erst im Viertelfinale musste er sich knapp seinem Landsmann aus der Ukraine geschlagen geben, der später auch das Turnier gewann. In der Trostrunde kämpfte sich Shumovych jedoch eindrucksvoll zurück und sicherte sich mit einem vorzeitigen 11:1-Erfolg gegen einen Kämpfer aus Slowenien die Bronzemedaille.
Der Erfolg macht zugleich Hoffnung, dass Shumovych nach Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft künftig auch international für den Deutschen Karate Verband starten kann.
Auch die übrigen Athletinnen und Athleten des Bayerischen Karatebundes präsentierten sich in guter Form. Zahlreiche Kämpfe konnten gewonnen werden, mehrere Sportler erreichten das Viertelfinale und bewiesen, dass sie auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind. Mit kleineren Anpassungen im Training ist für einige im kommenden Jahr sogar der Sprung auf das Podium realistisch.
Nicht ganz nach Wunsch verlief das Turnier für Maximilian Martin. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr gehörte er erneut zum erweiterten Favoritenkreis. Im entscheidenden Kampf führte er kurz vor Schluss bereits mit 5:2, ehe ein taktischer Fehler seinem slowenischen Gegner die Wende ermöglichte. Martin musste den Kampf noch abgeben. Sein Gegner belegte am Ende ebenfalls den dritten Platz, sodass auch Martins Leistung entsprechend hoch einzuordnen ist.
Miley Schindler überzeugte ebenfalls mit einer starken Vorstellung. Nach zwei erfolgreichen Kämpfen erreichte sie das Viertelfinale, wo sie sich der späteren Drittplatzierten aus der Tschechischen Republik geschlagen geben musste. Trotz des Ausscheidens durfte sie sich am Ende über eine besondere Nachricht freuen: Durch ihre konstant guten Leistungen über die gesamte Saison hat sie sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert und wird Deutschland in diesem Jahr bei den Juniorinnen über 66 Kilogramm vertreten.
Für Anna-Marie Schneider verlief das Turnier dagegen unglücklich. Verletzungsbedingt konnte sie nicht ihr gewohntes Leistungsvermögen abrufen und musste sich bereits in der zweiten Runde verabschieden.
Auch aus deutscher Sicht fiel die Bilanz der Youth League äußerst positiv aus. Die Kumite-Athletinnen und -Athleten des Deutschen Karate Verbandes sicherten sich insgesamt zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaillen. Das starke Abschneiden wenige Monate vor der Weltmeisterschaft unterstreicht die gute Form des deutschen Nachwuchses und lässt auf weitere Erfolge bei den internationalen Titelkämpfen hoffen.
Insgesamt war die Youth League in Poreč für die betreuten Athletinnen und Athleten sowie für Trainer Tim Milner eine rundum erfolgreiche Veranstaltung, die einmal mehr das hohe internationale Niveau des deutschen Karate-Nachwuchses unter Beweis stellte.

Dem Geheimnis des roten Drachen auf der Spur: Ein unvergessliches „Japanisches Wochenende“ beim Budokan Bochum e.V.
Bochum – Ein Hauch von Abenteuer wehte am vergangenen Wochenende durch die Räumlichkeiten des Budokan Bochum e.V. Insgesamt 36 begeisterte Kinder nahmen an einem ganz besonderen Event teil: dem „Japanischen Wochenende“ inklusive Übernachtung im Verein. Das gesamte Wochenende stand unter dem fesselnden Motto „Der rote Drache“ und zog die jungen Teilnehmer von der ersten Minute an in seinen Bann.
Das Programm war eine gelungene Mischung aus Sport, Spiel und Kreativität. Neben klassischen Karate-Trainingseinheiten gab es vielfältige kreative Aktivitäten. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgten reichlich Eis und eine ausgiebige Wasserschlacht für die perfekte Abkühlung und ausgelassene Stimmung.
Das absolute Highlight des Wochenendes war jedoch die große Schatzsuche, die tief in die Geschichte des roten Drachen eintauchte. Die Kinder mussten als Team verschiedene knifflige Aufgaben und Herausforderungen bewältigen, um nach und nach die Teile für ein mystisches Siegel zusammenzusetzen. Nur so konnte das Geheimnis um den roten Drachen gelüftet werden.
„Die Kinder haben das Thema über das ganze Wochenende richtig gelebt und waren mit vollem Einsatz dabei“, lautete das durchweg positive Fazit der Organisation. Die Spannung blieb bis zum Schluss hoch, und das Konzept ging voll auf. Als die Eltern ihre Kinder schließlich abholten, blickten sie ausnahmslos in fröhliche Gesichter. Mit vielen neuen Eindrücken, einem Lächeln auf den Lippen und stolz auf das gelüftete Geheimnis des roten Drachen traten die kleinen Karateka den Heimweg an – ein rundum gelungenes Wochenende, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Erfolgreiches Wochenende für den Budokan Bochum
Ein ereignisreiches und erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Athletinnen und Athleten des Budokan Bochum. Mit der Deutschen Meisterschaft am Samstag und der Bundesliga-Rückrunde am Sonntag standen gleich zwei wichtige Termine in Riesa auf dem Programm.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen und Schüler sammelten mehrere Nachwuchstalente wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. Für einige Athletinnen und Athleten war es sogar der erste Start bei einer Deutschen Meisterschaft, entsprechend groß war die Aufregung.
Olivia Contin trat erstmals in der Altersklasse U14 an. Nachdem sie im vergangenen Jahr in der U12 bereits die Bronzemedaille gewinnen konnte, bestätigte sie auch diesmal ihre starke Entwicklung. Mit überzeugenden Leistungen setzte sie sich gegen mehrere starke Gegnerinnen durch und kämpfte sich bis in den Medaillenkampf um Platz drei vor. Dort musste sie sich jedoch ihrer Konkurrentin aus Bayern geschlagen geben und belegte am Ende einen hervorragenden fünften Platz. Auch ohne Medaille zeigte sie eindrucksvoll, dass sie in ihrer neuen Altersklasse bereits konkurrenzfähig ist.
Ebenfalls Rang fünf erreichte das neu formierte Kata-Team der Jungen mit Iyad Benazizi, Valentin Palla und Viktor Schulte. Die drei Athleten trainieren erst seit rund zwei Monaten gemeinsam und überzeugten dennoch mit starken Auftritten. Nach dem Einzug ins Halbfinale mussten sie sich dort den späteren Deutschen Meistern geschlagen geben und standen anschließend im Kampf um Bronze. Dort präsentierten sie eine starke Kata und ein kämpferisches Bunkai. Nach Aussage der Kampfrichter wäre die Bronzemedaille sicher gewesen. Aufgrund einer kleinen Unregelmäßigkeit in der Kata wurde das Team jedoch disqualifiziert. Trotz der Enttäuschung blickt man beim Budokan optimistisch in die Zukunft.
Für einen Platz auf dem Podium sorgte Berardo Cvitkovic. Nachdem er im vergangenen Jahr verletzungsbedingt auf einen Start verzichten musste, meldete er sich eindrucksvoll zurück. Mit starken Leistungen in allen Runden sicherte er sich verdient die Bronzemedaille.
Das beste Ergebnis des Tages erzielte Artem Menshakov. Bei seiner erst zweiten Deutschen Meisterschaft kämpfte er sich mit überzeugenden Vorstellungen bis ins Finale vor. Dort musste er sich lediglich seinem starken Gegner aus Baden-Württemberg geschlagen geben. Mit der Silbermedaille bestätigte er jedoch sein großes Potenzial und setzte ein weiteres Ausrufezeichen in seiner sportlichen Entwicklung.
Betreut wurden die Athletinnen und Athleten von Douaa Rabhi Bernhard Milner, dem Gründer des Budokan Bochum. Tim Milner war parallel als leitender Landestrainer des Bayerischen Karate Bundes im Einsatz.
Auch Douaa Rabhi kann derzeit auf eine starke Form verweisen. Erst kürzlich erreichte sie bei der Premier League in Rabat, der höchsten internationalen Turnierserie der World Karate Federation (WKF), ihr bislang bestes Ergebnis. Nach dem erfolgreichen Überstehen der Gruppenphase musste sie sich lediglich einer Gegnerin aus Tunesien geschlagen geben. Mit Platz sieben erzielte sie ihr bestes Premier-League-Ergebnis und gleichzeitig das zweitbeste Resultat aller Starterinnen und Starter des Deutschen Karate Verbandes bei diesem Turnier.
Am Sonntag stand schließlich die Rückrunde der Karate-Bundesliga auf dem Programm. Tim Milner war dabei erneut in seiner Funktion als leitender Landestrainer für das bayerische Team verantwortlich, für das auch Douaa Rabhi an den Start ging. Nachdem die Mannschaft nach der Hinrunde auf dem zweiten Tabellenplatz gelegen hatte, konnte sie ihre Leistungen nochmals steigern und sich an die Spitze der Tabelle setzen.
Damit geht das Team als Tabellenführer in die Playoffs, die am 23. Juli im Rahmen der „Finals“ in Hannover ausgetragen werden. Dort trifft der Titelverteidiger auf den Viertplatzierten der Vor- und Rückrunde, das Team von Banzai Berlin. Als amtierender Meister reist die Mannschaft mit viel Selbstvertrauen nach Hannover und hat das klare Ziel, den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Budokan Bochum ist größter Karateverein in NRW
Bochum. Große Auszeichnung für den Karateverein Budokan Bochum: Beim diesjährigen Vereinsranking des Karate-Dachverbandes Nordrhein-Westfalen (KDNW) wurde der Bochumer Traditionsverein als mitgliederstärkster Verein im gesamten Verband geehrt. Das Thema des Rankings im Jahr 2025 lautete „Die meisten Mitglieder im KDNW“ – und hier setzte sich der Budokan Bochum klar an die Spitze.
Damit ist der Budokan Bochum offiziell der größte Karateverein in Nordrhein-Westfalen. Auch auf Bundesebene spielt der Verein ganz vorne mit: Im Deutschen Karate Verband (DKV) zählt der Budokan Bochum aktuell zu den Top-Adressen und ist dort insgesamt der drittgrößte Verein Deutschlands.
Die Ehrung nahm Bernhard Milner, Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins sowie Träger des 9. Dan, persönlich entgegen. Überreicht wurde die Auszeichnung vom KDNW-Präsidenten Rainer Katteluhn. Milner zeigte sich erfreut über die Anerkennung: „Es ist schön, wenn die jahrelange Arbeit im Verein gesehen und honoriert wird.“
Der Budokan Bochum steht seit Jahrzehnten für erfolgreiches Shotokan-Karate und ein starkes Vereinsleben. Das Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen – von Kindern ab zwei Jahren bis ins hohe Alter. Dabei setzt der Verein sowohl auf Breitensport als auch auf leistungsorientiertes Training für Wettkampfathleten.
Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ob jung oder alt: Im Budokan Bochum findet jeder einen Platz in der großen „Budokan-Familie“ und kann die Werte des Karate wie Respekt, Disziplin und Gemeinschaft erleben.

Budokan Bochum triumphiert bei Bezirksmeisterschaft in Köln
In diesem Jahr konnte der Karateverein Budokan Bochum erneut erfolgreich an der Bezirksmeisterschaft in Köln teilnehmen. Da die Bezirksmeisterschaft im Bezirk Arnsberg traditionell nicht so stark besetzt ist, wurde den Vereinen aus Arnsberg die Möglichkeit gegeben, im leistungsstarken Bezirk Köln zu starten. Dadurch gewann die Meisterschaft zusätzlich an Bedeutung, da in diesem Jahr gleich zwei Bezirke gemeinsam antreten durften.
Der Budokan Bochum reiste mit einer besonders großen Delegation an und unterstrich damit deutlich seine sportlichen Ambitionen. Vor allem die neu formierte Wettkampf-Nachwuchsabteilung zeigte, dass der Verein gezielt daran arbeitet, junge Talente aufzubauen und langfristig für sportlichen Nachschub zu sorgen. Ziel ist es, die erfolgreiche Entwicklung des Vereins fortzuführen und perspektivisch neue Athletinnen und Athleten an das Niveau der erfahrenen Leistungsträger heranzuführen.
Sportlich war die Bilanz beeindruckend: Insgesamt konnte der Budokan Bochum 43 Medaillen erkämpfen – darunter 22-mal Gold, 16-mal Silber und 5-mal Bronze. Damit belegte der Verein mit deutlichem Abstand den ersten Platz im Medaillenspiegel und gewann die Gesamtwertung der Bezirksmeisterschaft.
Die Trainer und Coaches zeigten sich nach dem Turnier äußerst zufrieden mit den Leistungen ihrer Athletinnen und Athleten. Besonders positiv hervorgehoben wurde neben den sportlichen Erfolgen auch der Teamgeist sowie das disziplinierte Auftreten auf und neben der Wettkampffläche.
Der Verein bedankte sich bei allen Beteiligten, die durch Organisation, Betreuung und Unterstützung dafür sorgten, dass die große Zahl an Starterinnen und Startern reibungslos durch den Wettkampftag geführt werden konnte. Mit diesem starken Ergebnis blickt der Budokan Bochum optimistisch in die Zukunft – denn der Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern.

Budokan Bochum überzeugt bei Deutscher Meisterschaft und Bundesliga-Auftakt
Am vergangenen Wochenende standen für den Karate-Verein Budokan Bochum zwei sportliche Höhepunkte auf dem Programm: die Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse sowie die Hinrunde der Karate-Bundesliga. Für die Athletinnen und Athleten des Vereins verlief das Wochenende äußerst erfolgreich – sowohl in der Einzelwertung als auch im Teamwettbewerb.
Bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse konnte der Budokan Bochum insgesamt einmal Gold, einmal Silber, einmal Bronze sowie einen fünften und einen siebten Platz erkämpfen. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung von Douaa Rabhi, die in der Gewichtsklasse Damen -61 kg bis ins Finale einzog. Dort musste sie sich jedoch ihrer Landeskader- und Bundeskaderkollegin Anastasia Semenenko geschlagen geben und gewann am Ende die Silbermedaille. Rabhi unterstrich mit diesem Ergebnis erneut eindrucksvoll, dass sie weiterhin ein fester Bestandteil der deutschen Spitze und der Nationalmannschaft ist.
Douaa Rabhi und Mykhailo Shumovych traten für den Landesverband Bayern an. Hintergrund ist, dass Tim Milner seit 2024 als leitender Landestrainer in Bayern tätig ist. Shumovych gelang dabei ein beachtlicher Erfolg: Bei seinem ersten Start in der Leistungsklasse konnte er in der Klasse -75 kg direkt die Bronzemedaille gewinnen. Besonders bemerkenswert war dabei die Umstellung auf die längere Kampfzeit – in der Leistungsklasse werden drei Minuten gekämpft, während er zuvor meist nur zwei Minuten gewohnt war.
Auch Mohamed Aziz Ben Abdallah zeigte starke Leistungen. In der Gewichtsklasse -84 kg kämpfte er sich bis in den Medaillenkampf vor und verpasste das Podium nur knapp. Mit einem hervorragenden fünften Platz konnte er sich jedoch nicht nur über ein Top-Ergebnis freuen, sondern sicherte sich zugleich den Platz im Landeskader NRW für das kommende Jahr.
In der Disziplin Kata ging Clara Ewald, die Kata-Spezialistin des Vereins, an den Start. Sie konnte sich bis auf einen respektablen siebten Platz vorkämpfen. Den größten Erfolg feierte Ewald jedoch gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Julie Stevens und Annika Jürgensmann im Kata-Team: Das Trio überzeugte durch starke Auftritte und konnte im Finale sogar ein Team mit 3 Nationalkader-Athletinnen bezwingen. Damit sicherten sich die drei verdient den deutschen Meistertitel – ein herausragender Erfolg für den Verein.
Auch aus Sicht des Landesverbandes Bayern war das Wochenende äußerst positiv. Tim Milner konnte sich nicht nur über die Erfolge seiner Athletinnen und Athleten freuen, sondern auch über die starke Gesamtbilanz des Landesverbandes: Bayern erkämpfte sich die Pole Position in der Länderwertung und belegte am Ende Platz 1 im Medaillenspiegel.
Am darauffolgenden Tag stand die Karate-Bundesliga auf dem Programm. Douaa Rabhi trat dort für den Landeskader Bayern an, mit dem sie als Titelverteidigerin in die neue Saison ging. In der Hinrunde konnte das Team einen starken zweiten Platz erzielen. Da noch die Rückrunde aussteht und vier Teams den Sprung in die Playoffs schaffen, blickt Milner optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe. Die Chancen auf eine erneute Titelverteidigung stehen weiterhin gut.
Im Herrenbereich konnte leider kein Team aus Bayern beziehungsweise Budokan-Team gebildet werden. Dennoch sammelten auch hier Budokan-Athleten wertvolle Bundesliga-Erfahrung: Mohamed Aziz Ben Abdallah ging für das Berliner Team an den Start, während Mykhailo Shumovych für das Team aus Hessen kämpfte. Beide zeigten großen Kampfgeist, lieferten starke Begegnungen und konnten wichtige Wettkampferfahrung mitnehmen.
Insgesamt war das Wochenende ein voller Erfolg für den Budokan Bochum. Mit starken Einzelplatzierungen, einem deutschen Meistertitel im Team sowie einer erfolgreichen Bundesliga-Hinrunde unterstreicht der Verein erneut seine Bedeutung im deutschen Karate-Leistungssport.

Budokan Bochum feiert internationalen Triumph: Miley Schindler siegt bei WKF Youth League in Harare
Historischer Erfolg für den Budokan Bochum: Die Athletin Miley Schindler gewann bei der WKF Youth League in Harare (Simbabwe) souverän die Goldmedaille. Die Youth League gilt als größte und bedeutendste Turnierserie der World Karate Federation (WKF) im Nachwuchsbereich – und fand in diesem Jahr erstmals auf dem afrikanischen Kontinent statt.
Gemeinsam mit ihren Eltern trat Miley die weite Reise nach Afrika an. Vor Ort wurde sie von ihrem Vater Marcel Schindler-Weiss, der gleichzeitig als Coach agierte, betreut und optimal eingestellt. Neben dem sportlichen Höhepunkt bot die Reise auch eine besondere Gelegenheit: Land und Leute Simbabwes kennenzulernen und internationale Karate-Erfahrung auf afrikanischem Boden zu sammeln.
Sportlich zeigte Miley Schindler von Beginn an eine beeindruckende Leistung. Sie dominierte ihre Kämpfe durchweg und ließ ihren Gegnerinnen kaum Chancen. Im Finale setzte sie schließlich ein klares Ausrufezeichen: Gegen ihre Kontrahentin aus Schottland gewann sie deutlich mit 4:0 Punkten und sicherte sich verdient den Turniersieg.
Coach und Vater Marcel Schindler-Weiss sowie Budokan-Trainer Tim Milner zeigten sich äußerst stolz auf die Leistung der jungen Bochumer Athletin. Beide freuen sich besonders darüber, dass Miley durch diesen Erfolg nun offiziell auf Platz 2 der WKF-Weltrangliste geführt wird und damit zur absoluten Weltspitze zählt.
Mit diesem Triumph richtet sich der Blick nun auf die kommenden Herausforderungen. Im Fokus steht für Miley Schindler ganz klar das nächste große Ziel: die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Polen. Der Budokan Bochum freut sich auf die kommenden Turniere – und auf weitere Erfolge einer Athletin, die eindrucksvoll gezeigt hat, dass sie zur internationalen Spitze gehört.
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